Aktuell


Ausstellung

Supermarkt by Galerie Mayhaus

7. August bis 5. September 2021

 

Öffnungszeiten:

 

Samstag und Sonntag von 14 Uhr bis 18 Uhr

 

Der "Supermarkt by Galerie Mayhaus" ist eine Konzeptausstellung mit 400 Produkten von insgesamt zwanzig Künstler*innen aus der ganzen Schweiz. 

 

Barbara Kiener // Reto Leibundgut // Daniela de Maddalena // Ruedy Schwyn // Franticek Klossner // Santhori // Mischa Dickerhof // Yannick Lambelet // Pat Noser // Fredie Beckmans // LeKou Meyr // Aurélie Jossen // Raphael Reift // Gina Obrist // Numa Sutter // Lis Kocher // Laura Badertscher // Ariane Lugeon // Anna Neurohr // Myriam de Wurstemberger

 

 

Ein Jahr Lockdown für die Kultur.

Was ist uns geblieben? Wie sind wir damit umgegangen? Wie haben wir uns verändert? Was wurde gefördert, was wurde behindert? Wie haben wir es wahrgenommen? Die Massnahmen während der Pandemie haben gezeigt, dass für die Kultur nur in einer „normalen Welt“ nicht aber in einer Ausnahmesituation Platz besteht (Thomas Hirschhorn 2020).

 

 

Zu diesen gedanklichen Hintergründen wurde die Galerie Mayhaus zwecks der aktuellen Ausstellung zu einem Supermarkt. Der „Supermarkt by Galerie Mayhaus“ bietet auch in einer Ausnahmesituation ein breites und diverses Angebot von über 400 Produkten für den täglichen Gebrauch. Dabei ist die Verpackung jeweils durch einen Künstler oder eine Künstlerin bespielt. Diese Inszenierung dient als Metapher für die beunruhigende Entwicklung in ausserordentlichen Zeiten. Der Supermarkt mit seinen Produkten als Sinnbild des Kapitalismus, die Produkte als Konsumgegenstand und die Verpackung der Produkte (die Kunst / Kultur) als irrelevanter Faktor, die meist nach dem Kauf / Konsum des Produktes recycelt wird oder im Müll landet. Die Ausstellung versucht so einen Dialog im Bewusstsein der Besucher zu schaffen und lässt eine Reflektion auf die akzeptierten Umstände zu.

 

WICHTIG

 

Die Ausstellung soll nicht die weltweite Pandemie oder die Notwenigkeit des Handelns in Frage stellen. Sie soll die Gewichtung aufzeigen was ganzheitlich als wichtig und was als unwichtig deklariert wurde  und wie wir als Gesellschaft darauf reagiert haben.